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Hund, Katze, Maus und Corona – Wie gefährdet sind unsere tierischen Mitbewohner?

Hund, Katze, Maus und Corona – Wie gefährdet sind unsere tierischen Mitbewohner?

COVID-19 hat die Welt seit Februar 2020 fest im Griff, doch während wir Menschen scheinbar kein anderes Thema mehr kennen, geht für unsere Haustiere das Leben wie gewohnt weiter.

Die Pflicht, mehrmals täglich mit dem Hund raus zu müssen, ist nun eines der größten Privilegien, das man sich in Zeiten von sozialer Isolation und Quarantäne nur wünschen kann. Wir freuen uns tierisch, dass des Menschen bester Freund uns die Möglichkeit gibt die eigenen vier Wände ohne schlechtes Gewissen regelmäßig zu verlassen.

Da stellt sich die Frage wer hier wen Gassi führt? Für Hunde scheint sich die Gesamtsituation sogar zu verbessern, weil Frauchen und Herrchen jetzt viel mehr Zeit für ihn haben und er teilweise noch mehr Aufmerksamkeit bekommt als sonst. Für Katzen, die sowieso kommen und gehen wann sie wollen, bleibt alles beim Alten und unsere freundlichen Nager befinden sich im Hasenstall oder Hamsterkäfig sowieso 24/7 in Quarantäne.

Wie sich der Coronavirus und die dadurch ausgelöste Atemwegserkrankung COVID-19 auf den Menschen auswirken, ist mittlerweile gut bekannt. Nun machen sich besorgte Tierfreunde jedoch natürlich Gedanken darüber, wie es um die Gesundheit ihrer tierischen Mitbewohner bestellt ist. Welche Folgen hat das Virus für Haustiere und besteht das Risiko einer Infektion vom Tier auf den Mensch?

Etwa 15 Millionen Stubentiger und rund 10 Millionen Hunde sind in deutschen Haushalten beheimatet. Auf Platz drei folgen 5,4 Millionen Kleintiere, zu denen u.a. Hasen, Hamster und Frettchen gehören (IVH/ZZF 2019). Eine Studie chinesischer Forscher kam zu dem Schluss, dass sich der Coronavirus in Katzen und Frettchen, in den oberen Atemwegen vermehren kann und die Tiere das Virus auch auf ihre Artgenossen übertragen.

Frettchen werden häufig in der Virologie zu Testzwecken verwendet und kommen deshalb auch in der Forschung am Sars-CoV-2 Erreger frühzeitig zum Einsatz. Für die durch den Virus ausgelöste Atemwegserkrankung COVID-19 fand man bisher jedoch weder in der Lunge der Tiere, noch in anderen Organen Nachweise.

Aktuelles zur HundehaftpflichtQuelle: test

Katzen scheinen ebenfalls empfänglich für den Erreger zu sein und können diesen potentiell verbreiten. Jedoch konnten nur bei wenigen sehr jungen Tieren klinische Anzeichen und Gewebeschäden festgestellt werden, die auf einen Krankheitsausbruch hindeuten. Zur Infektionsgefahr auf den Menschen und umgekehrt gibt es bisher noch keine verlässlichen Aussagen. Bei Hunden scheint Corona hingegen schlechte Karten zu haben.

Ein Experiment mit drei Monate alten Beaglen zeigte nur schwache Hinweise auf eine Infektion und es konnte auch kein ansteckungsfähiges Virusmaterial nachgewiesen werden. Für Nagetiere gibt es bis dato noch keine Forschungsergebnisse zur Infektion mit dem Erreger, oder dem Krankheitsverlauf von COVID-19.

Fazit: Obwohl die Datenlage bisher recht dünn ist, scheint hauptsächlich der Mensch von der durch den Coronavirus ausgelösten Atemwegserkrankung betroffen zu sein. Weitere  Forschungsergebnisse zur Ansteckungsgefahr und dem Risiko eines Krankheitsausbruchs bei Haustieren stehen noch aus, jedoch gibt es bisher keine Nachweise dafür, dass man sich um die Gesundheit unserer haarigen Freunde ernsthaft Sorgen machen muss.

Über Die-Hundehaftpflicht.de

AuthorMein Name ist Hubert Stegherr und ich betreibe die Internetseite "Die Hundehaftpflicht".
Anlass für diese Seite war - klar - ein Hund.

Linus, mein Hund, verursachte einen teuren Schaden, den ich als typisches Beispiel für einen Haftpflichtschaden auf dieser Internetseite beschreibe. Seither weiß ich, wie wichtig es für verantwortungsvolle Hundehalter ist, eine Hundeversicherung für den eigenen Hund abzuschließen.

Wühltischwelpen - gegen WelpenhandelDie Hundehaftpflicht" gibt Tipps und hilft Ihnen dabei, eine gute und günstige Haftpflicht für Ihren Hund mit wichtigen Leistungen zu finden. Weitere Infos finden Sie auch auf der Seite des Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V.