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Fragen und Antworten zur Hundehaftpflichtversicherung.

Fragen Hundehaftpflicht
Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie eine E-Mail über das Formular „Ich habe eine Frage zur Hundehaftpflicht“, welches Sie hier finden. Sollte die Frage auch für andere Hundehalter nützlich sein, wird diese gerne mit in die FAQ Liste aufgenommen. Vielen Dank.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
Mit einer Hundehaftpflicht schläft es sich richtig gut!

Die wichtigsten Schritte nach einem Haftpflichtschaden durch den Hund.

Sie sind in Besitz einer gültigen Hundehaftpflichtversicherung und Ihr Hund hat einen Schaden verursacht?
Reagieren Sie richtig, damit der Versicherer den Schadensanspruch der geschädigten Partei genauestens prüfen und den Fall schnell bearbeiten kann. Bewahren Sie Ruhe und…

  • …tragen Sie zunächst dazu bei, den Schaden so gering wie möglich zu halten (Schadenminderungspflicht).
  • …wurde eine Person verletzt, helfen Sie diese zu versorgen, die Unfallstelle zu sichern und den Rettungsdienst zu verständigen.
  • …melden Sie den Vorfall unverzüglich der Versicherungsgesellschaft. Hier finden Sie Kontaktdaten vieler Versicherer.
  • …akzeptieren Sie keinen Schadenersatzanspruch des Geschädigten, halten Sie vorher unbedingt Rücksprache mit Ihrer Versicherung.
  • …beschreiben Sie dem Versicherer schriftlich den Vorfall so gut wie möglich, halten Sie nichts zurück und bleiben Sie bei der Wahrheit.

Hinweis: Melden Sie den Schaden zu spät, laufen Sie Gefahr, dass die Versicherung den entstandenen Haftpflichtschaden nicht anerkennt.


Für wen ist eine Hundeversicherung / Hundehaftpflicht wichtig?

Der Gesetzgeber sagt deutlich, was Sie als Hundehalter bei einem Schadensfall erwartet:
„Wird durch ein Tier ein Mensch getötet, der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt,
so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.“

– Wortlaut des § 833 Satz1 BGB

Von daher sollte sich diese Frage jeder verantwortungsvolle Hundehalter selbst beantworten können.
In der Regel ist ein Hund völlig harmlos. Kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, sind Sie als Hundehalter voll und ganz für Ihren Hund verantwortlich und haften für ihn. Hierunter fallen sämtliche Personen- und Sachschäden.

Besonders bei Vorfällen, in die auch noch Personen verwickelt sind, kann die Schadenssumme auch in die Millionen gehen. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist daher für jeden Hundebesitzer, wie auch die private Haftpflichtversicherung, ein „MUSS“, um vor Haftungsansprüchen geschützt zu sein. Eine gute Hundehaftpflichtversicherung gibt es übrigens schon für wenige Euro im Monat.

TIPP: Mit dem Vergleichsrechner finden Sie stets aktuelle und günstige Hundehaftpflichtarife!


Wer muss eine Hundehaftpflicht abschließen?

Verpflichtet sind Sie nur, wenn Sie in einem der 5 Bundesländer leben, die bereits eine Hundehaftpflicht eingeführt haben.
In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Thüringen gilt die absolute Hundehaftpflicht bereits. Im Bundesland Nordrhein Westfalen besteht eine Pflicht für den Hundehalter nur dann, wenn der Hund eine Körpergröße von mindestens 40 cm erreicht oder überschritten hat.

In Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz gilt eine Verpflichtung nur dann, wenn der Hund auffällig wurde.
In den Ländern Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein wird der Zwang zu einer Hundehaftpflicht durch eine eigene Rasseliste geregelt.


Ist eine Hundehaftpflicht für jeden Hund möglich?

Ja und Nein. Im Prinzip ist es für jeden Hund möglich. Haben Sie einen so genannten Listenhund (Kampfhund), so ist die Haltung durch behördliche Auflagen bei vielen Versicherern oft teurer als die eines herkömmlichen Hundes.
Achtung: Hier gilt es unbedingt aufzupassen, denn sogenannte Listenhunde werden nicht von jeder Versicherung versichert.


Muss ich mich trotz Hundehaftpflicht an den Leinenzwang halten?

Das hängt von Ihrer Stadt oder Gemeinde ab. Gilt in Ihrem Wohnort Leinenzwang, müssen Sie sich auch mit Hundehaftpflicht unbedingt daran halten. Läuft Ihr Hund nämlich frei herum und passiert etwas, laufen Sie Gefahr, den Versicherungsschutz für Ihren Hund zu verlieren.


Ich habe mehrere Hunde, benötige ich für jeden Hund eine eigene Versicherung?

Jeder Hund muss selbst versichert werden.
Viele Versicherer gewähren aber für den Fall, dass jemand mehrere Hunde absichern will, großzügige Rabatte.

Haben Sie zunächst nur einen Hund versichert und kommt ein weiteres Tier später hinzu, melden Sie dies ganz einfach bei Ihrem Versicher.


Mein Hund bekommt demnächst Welpen, muss ich alle Jungtiere selbst versichern?

Häufig ist bei der Hundehaftpflichtversicherung des Muttertiers der Nachwuchs für die erste Zeit mitversichert. Wie lange dies jedoch möglich ist und ab wann eine eigene Hundehaftpflicht für Welpen notwendig ist, erfahren Sie von Ihrem jeweiligen Versicherer.

Ist Nachwuchs im Anmarsch, sollte der Versicherer über den Zuwachs auf jeden Fall informiert werden.
Eine Pauschalaussage ist hier leider nicht möglich.


Kampfhunde (Listenhunde) – Was gilt es hier zu beachten?

Für die Haltung von Kampfhunden bedarf es einer besonderen Erlaubnis, die nur dann erteilt wird, wenn z.B. ein berechtigtes Interesse an der Haltung nachgewiesen werden kann.
Kampfhunde oder Hunde, die rassebedingt als gefährlich angesehen werden, oder deren Gefährlichkeit vermutet wird, werden deshalb auch als Listenhund bezeichnet. Ausführliche Informationen und eine ausfürhrlich Tabelle, die zeigt, welche Hunderassen zu den Listenhunden gehören, finden Sie hier.

Achtung: Hier gilt es unbedingt aufzupassen, denn sogenannte Listenhunde werden nicht von jeder Versicherung versichert.


Ist mein Hund im Ausland mit einer Hundehaftpflicht auch immer versichert?

Bei sehr vielen Versicherern ist Ihr Hund auch im Ausland voll versichert. Allerdings sollten Sie sich vor einer Reise unbedingt nochmals erkundigen, ob Ihre Hundehaftpflicht auch wirklich dafür haftet.

Haben Sie beim Abschluss der Hundehaftpflicht den günstigsten Tarif gewählt, kann es sein, dass Auslandsreisen von der Haftpflicht ausgenommen sind. In diesem Fall fragen Sie Ihren Versicherer und lassen sich Ihre Hundehaftpflichtversicherung upgraden, was ohne Probleme möglich ist.


 Wie hoch sollte die Deckungssumme der Hundehaftpflicht sein?

Mindestens 3 Millionen €. Eine hohe Deckungssumme ist vor allem dann notwendig, wenn hohe Kosten für Personenschäden fällig werden. Die können anfallen, wenn Ihr Hund z.B. einen Verkehrsunfall verursacht, ein Radfahrer schwer stürzt oder andere Menschen unglücklich gebissen werden.

In solchen Fällen ist man froh, wenn die Deckungssumme sehr hoch ist. Da die Beiträge der Hundehaftpflichtversicherer nicht wirklich viel teurer werden, nur weil die Deckungssumme angehoben wird, empfiehlt es sich sogar, die Deckungssumme der Hundehaftpflicht mit einer weit höheren Deckungssumme abzuschließen.


Wird bei einem Blindenhund eine Hundehaftpflicht benötigt?

Die Haltung eines Blindenhundes ist wie bei nomalen Hunden mit „Rechten und Pflichten“ versehen. Eine Hundehaftpflicht für Blindenhunde ist, sofern nicht eh im jeweiligen Bundesland vorgeschrieben, kein Zwang, jedoch sehr zu empfehlen.


Wie teuer ist eine Hundehaftpflichtversicherung?

Wie auch die private Haftpflichtversicherung für den Menschen ist ein guter Haftpflichtschutz für den Hund bereits für einen relativ niedrigen Beitrag zu haben. Bei ca. 40€ geht es los, je nach Leistung, z.B. ohne Selbstbeteiligung und mit relativ hoher Deckungssumme (10 Millionen €) kostet sie ab ca. 60€ aufwärts.

Nutzen Sie unseren Tarifvergleich, er zeigt Ihnen aktuelle Tarife und hilft Ihnen dabei, den passenden Haftpflichttarif für den Hund zu finden. Als Hundehalter finden Sie mit dem Vergleichsrechner zielsicher heraus, welcher Anbieter sich für Sie und Ihren Vierbeiner am besten eignet.


Auf welche Leistungen muss man bei der Hundehaftpflicht achten?

  • Achten Sie in jedem Fall auf eine hohe Deckungssumme mit mind. 3 Millionen €.
  • Ohne Selbstbeteiligung ist sie etwas teurer, dafür übernimmt die Hundehaftpflicht die Schäden aber zu 100%.
  • Der sogenannte ungewollte ‚Deckakt‘ sollte auch mit im Paket sein.
  • Achten Sie auf das ‚Fremdhüterrisiko‘, damit haftet die Versicherung auch für Schäden, die der Hund anstellt, wenn er von Fremden Personen betreut wird.
  • Manche Versicherungen bieten einen gelockerten Leinenzwang an. Der Versicherer haftet in dem Fall auch für Schäden, wenn Ihr Hund mal nicht an der Leine war.

Tipp: Weitere Zusatzversicherungen & Leistungen sind möglich, werden aber nicht von allen Versicherern aufgeführt.
Vergleichen Sie die Hundehaftpflicht deshalb mit dem Vergleichsrechner. So finden Sie garantiert eine Hundehaftpflicht mit optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis.


Welche Kosten & Schäden deckt die Hundehaftpflichversicherung?

Die Hundehaftpflichtversicherung übernimmt für Sie alle Sachschäden, Vermögensschäden und Personenschäden die durch Ihren Hund entstehen.


Welche Kosten & Schäden deckt die Hundehaftpflichversicherung NICHT?

Die Versicherung kann durchaus auch Zahlungen bei verursachten Schäden verweigern. So gilt dies etwa bei Schäden, die durch Vorsatz oder gefahrdrohende Umstände zurückzuführen sind.

Gefahrdrohende Umstände: Ist Ihr Hund ohne Leine oder ohne Maulkorb unterwegs, obwohl er ein auffälliges oder aggressives Tier ist, es vom Amt verordnet wurde und es entsteht ein Schaden, zahlt die Hundehaftpflicht nicht.

Zu späte Schadensmeldung: Melden Sie jeden Schaden unmittelbar nach dem Vorfall Ihrer Versicherung. Wird der Schaden verschleppt und zu spät gemeldet, in der Regel später als eine Woche, kann die Versicherung die Übernahme des Schadens ablehnen.


Kann ich meine Hundehaftpflichtversicherung problemlos kündigen?

Sie können Ihre Hundehaftpflicht nach Ablauf der regulär vereinbarten Vertragslaufzeit ohne Probleme kündigen.
Wird die Hundehaftpflicht nicht spätestens 3 Monate vor Ablauf gekündigt, verlängert sich der Vertrag in der Regel stillschweigend um ein weiteres Jahr (kann von Versicherer zu Versicherer variieren).

Sonderkündigungsrecht:

  • Tod Ihres Hundes – der Vertrag endet automatisch, sobald Sie die Versicherung darüber informiert haben.
  • Verkauf Ihres Hundes – der Vertrag endet automatisch, sobald Sie die Versicherung informiert haben.
  • Bei Beitragserhöhung – schriftlich, innerhalb eines Monats nach Eingang der Mitteilung.
  • Im Schadensfall – bis zu 4 Wochen nach der Schadensregulierung besteht hier ein außerordentliches Kündigungsrecht.

Welche Möglichkeiten habe ich, meine Hundehaftpflichtverischerung abzusetzen?

Privatperson:
Sie haben die Möglichkeit, die Hundehaftpflicht von der Steuer abzusetzen. Geben Sie die Hundehaftpflicht bei der jährlichen Steuererklärung als Sonderausgabe an, sie kann ohne Probleme geltend gemacht werden.

Gewerbetreibende:
Sie haben eine Hundepension, sind Hundesitter oder üben einen anderen Beruf mit Hunden aus?
In diesem Fall können Sie die Kosten für eine gewerbliche Tierhaftpflichtversicherung als Betriebsausgaben bei Ihrer Steuer angegeben.


Was versteht man unter dem Begriff ‚Fremdhüter‘ und ist mein Hund bei ihm versichert?

Der Hund ist versichert, nicht der Halter. Achten Sie beim Abschluss einer Versicherung aber darauf und schließen Sie das sogenannte ‚Fremdhüterrisiko‘ mit ein. Damit sind alle Schäden versichert, die entstehen, wenn der Hund durch andere Personen wie Familienmitglieder, Freunde, Bekannte oder Nachbarn ausgeführt wird.

Ausnahmen gelten dann, wenn Sie Ihren Hund einem ‚Fremdhüter‘ übergeben, der dies als Gewerbe ausübt. Das sind z.B. Hundesitter oder Hundepensionen, die Ihren Hund dann betreuen, wenn Sie verhindert oder gerade im Urlaub sind. In diesem Fall haftet die Versicherung des Gewerbetreibenden. Prüfen Sie ggf., ob diese Person auch über eine geeignete Betriebshaftpflicht verfügt.


Was passiert, wenn mein Hund während der Versicherungslaufzeit stirbt oder verkauft wird?

Leider bleibt das Sterben eines geliebten Vierbeiners nicht aus. Sollte dies einmal vorkommen, kann die Hundehaftpflicht beim Tod eines Hundes mit sofortiger Wirkung gekündigt werden. Natürlich gilt selbiges auch beim Verkauf eines Hundes.

Tipp: Haben Sie Unterlagen vom Tierarzt oder die Abmeldung der Hundesteuer, lassen Sie Ihrer Versicherung zur raschen Abwicklung eine Kopie davon zukommen.


Ist der so genannte ‚Deckakt‘ bei meiner Hundeversicherung abgedeckt?

Der ungewollte ‚Deckakt‘ ist bei vielen Hundehaftpflichtversicherungen bereits enthalten.

Entsteht aus einer ungewollten Hunde-Beziehung Nachwuchs, reguliert Ihre Versicherung den Schaden des anderen Hundebesitzers aus dieser Beziehung. Hier sind sämtliche Aufwände wie Futter, ärztliche Behandlungen der Welpen, , Impfkosten oder etwa eine Abtreibung gemeint.


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Ist Ihre Frage für andere Hundehalter nützlich, werden ich sie mit in die FAQ Liste aufnehmen. Vielen Dank.

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Worauf Sie beim Abschluss achten sollten:
  • Welpen im 1 Jahr bei der Wurfmutter mitversichern.
  • Versicherungsschutz im Schadensfall mind. 3 Mio. €.
  • Fremdhalter „Fremdhüterrisiko“ mitversichern.
  • Ungewollte Deckung „Deckakt“miversichern.
  • Schutz bei Reisen, im Hotel, im Ausland.
  • Keine Klausel zum Leinenzwang / Maulkorbzwang.
  • Bewegliche & unbewegliche Mietobjekte mitversichern.

Über Die-Hundehaftpflicht.de

AuthorMein Name ist Hubert Stegherr und ich betreibe die Internetseite "Die Hundehaftpflicht".
Anlass für diese Seite war - klar - ein Hund.

Linus, mein Hund, verursachte einen teuren Schaden, den ich als typisches Beispiel für einen Haftpflichtschaden auf dieser Internetseite beschreibe. Seither weiß ich, wie wichtig es für verantwortungsvolle Hundehalter ist, eine Hundeversicherung für den eigenen Hund abzuschließen.

Wühltischwelpen - gegen WelpenhandelDie Hundehaftpflicht" gibt Tipps und hilft Ihnen dabei, eine gute und günstige Haftpflicht für Ihren Hund mit wichtigen Leistungen zu finden. Weitere Infos finden Sie auch auf der Seite des Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V.